DFB-Pokal Spielplan 2025/26: Alle Termine bis zum Finale
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Der DFB-Pokal Spielplan 2025/26 steht in seiner entscheidenden Phase. Von 64 Mannschaften, die im August angetreten sind, bleiben vier übrig: Bayer Leverkusen, FC Bayern München, VfB Stuttgart und SC Freiburg. Zwei Halbfinals, ein Finale in Berlin — und dazwischen ein Terminkalender, der für Fans, Wettfreunde und Vereinskassen gleichermaßen relevant ist.
Die Saison begann mit der 1. Runde am 15. August 2025, als 64 Mannschaften im klassischen KO-Format aufeinandertrafen. Seitdem hat jede Runde die Hälfte der Teilnehmer eliminiert — ohne Rückspiele, ohne Gnade. Wer verliert, fährt nach Hause. Dieses Prinzip macht den Pokal unberechenbar und gleichzeitig planbar: Die Termine stehen fest, die Struktur ist klar, und der Weg nach Berlin führt über exakt fünf Runden nach der Auftaktrunde. Alle Termine auf einen Blick — genau darum geht es auf dieser Seite.
Rundenübersicht: Von der 1. Runde bis Berlin
Der DFB-Pokal 2025/26 umfasst sechs Runden, beginnend mit der 1. Hauptrunde und endend mit dem Finale im Berliner Olympiastadion. Die Struktur folgt dem reinen KO-System: Ein Spiel, ein Ergebnis, kein Rückspiel. Bei Gleichstand nach 90 Minuten folgen Verlängerung und gegebenenfalls Elfmeterschießen.
Die 1. Runde fand vom 15. bis 18. August 2025 statt (die Spiele der Supercup-Teilnehmer VfB Stuttgart und FC Bayern München wurden am 26. und 27. August nachgeholt). Alle Vereine der 1. und 2. Bundesliga traten an, ergänzt durch qualifizierte Amateurteams aus den Landesverbänden. Traditionell genießen die unterklassigen Mannschaften Heimrecht, was dem Wettbewerb seine besondere Atmosphäre verleiht. In der 2. Runde, ausgetragen am 28. und 29. Oktober 2025, schrumpfte das Feld auf 32 Teams. Das Achtelfinale folgte am 2. und 3. Dezember 2025, das Viertelfinale am 3. und 4. sowie 10. und 11. Februar 2026.
Die zeitlichen Abstände zwischen den Runden sind dabei kein Zufall. Der DFB koordiniert den Pokalkalender eng mit dem Bundesliga-Spielbetrieb und den europäischen Wettbewerben, um Belastungsspitzen zu vermeiden — zumindest in der Theorie. In der Praxis führt das zu Englischen Wochen, die für Trainer ein logistisches Kunststück und für Wettfreunde eine Gelegenheit darstellen: Rotation, müde Beine und veränderte Aufstellungen beeinflussen die Quoten erheblich.
Eine Besonderheit des DFB-Pokals ist das Losprinzip. Die Auslosung erfolgt nach jeder Runde im Rahmen der ARD-Sportschau und bestimmt sowohl die Paarungen als auch das Heimrecht. Ab dem Halbfinale entscheidet das Los nur noch über die Paarungen — das Finale steigt immer im Olympiastadion. Für die Quotenbildung ist die Auslosung ein Schlüsselmoment: Sobald die Paarungen feststehen, bewegen sich die Odds innerhalb von Minuten.
Wer den DFB-Pokal Spielplan 2025/26 aus Wettsicht analysiert, sollte die Terminierung im Verhältnis zum Bundesliga-Kalender lesen. Das Viertelfinale Ende Februar fiel in eine Phase, in der mehrere Teams parallel europäisch spielten — Bayern etwa stand im Champions-League-Achtelfinale, Leverkusen ebenso. Die Doppelbelastung spiegelte sich in den Aufstellungen wider und trieb die Quoten für vermeintliche Außenseiter nach oben. Das Halbfinale im April liegt dagegen zwischen den europäischen Halbfinals, was erneut Kaderengpässe erzeugen kann. Die Terminierung allein liefert keine Wettempfehlung, aber sie schärft den Blick für Rotationsrisiken, die der Markt manchmal zu spät einpreist.
Halbfinale im Detail: Anstoßzeiten, Stadien und Übertragung
Das Halbfinale bringt vier Mannschaften zusammen, die unterschiedlicher kaum sein könnten — und doch alle denselben Weg gegangen sind. Die Paarungen stehen fest: Bayer Leverkusen empfängt den FC Bayern München am 22. April 2026, einen Tag später trifft der VfB Stuttgart auf den SC Freiburg am 23. April 2026. Das Finale findet am 23. Mai 2026 im Berliner Olympiastadion statt.
Leverkusen gegen Bayern — das ist nicht nur ein Halbfinale, das ist ein Statement-Spiel. Zwei der drei teuersten Kader der Bundesliga treffen im Pokal aufeinander, ohne Rückspiel, ohne Netz und doppelten Boden. Die BayArena in Leverkusen fasst knapp 30.000 Zuschauer und wird am 22. April restlos ausverkauft sein. Die Anstoßzeit für beide Halbfinals liegt erfahrungsgemäß bei 20:45 Uhr, die endgültige Festlegung durch den DFB erfolgt üblicherweise rund zwei Wochen vor dem Spieltag.
Stuttgart gegen Freiburg ist auf dem Papier die weniger glamouröse Paarung, in der Sache aber mindestens genauso spannend. Der VfB verteidigt als Titelträger nicht nur den Pokal, sondern auch das Selbstverständnis eines Vereins, der sich in den letzten beiden Jahren vom Mittelfeld-Team zum ernsthaften Titelkandidaten entwickelt hat. Freiburg wiederum steht zum ersten Mal seit Jahren im Pokal-Halbfinale und hat entsprechend wenig zu verlieren — eine Konstellation, die Buchmacher bei der Quotensetzung durchaus berücksichtigen.
Beide Halbfinals werden im Free-TV übertragen. ARD und ZDF teilen sich die Rechte an den Pokalhalbfinals, während Sky alle Spiele des Wettbewerbs live zeigt. Für Live-Wetten bedeutet das maximale Sichtbarkeit: Millionen Zuschauer verfolgen die Partien in Echtzeit, was die Liquidität auf den Wettmärkten erhöht und die Quotenbewegungen beschleunigt.
Ein Detail verdient besondere Aufmerksamkeit: Für den FC Bayern München ist dieses Halbfinale das erste seit sechs Jahren. Seit der Saison 2019/20, als Bayern den Pokal letztmals gewann, scheiterte der Rekordmeister viermal vor dem Halbfinale. Die Rückkehr in die Vorschlussrunde ist also nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern auch eine statistische Anomalie, die Buchmacher bei der Quotensetzung berücksichtigen — und die dem Spiel gegen Leverkusen eine zusätzliche Dimension verleiht. Doch Termine und Paarungen sind nur die halbe Wahrheit: Was der Wettbewerb den Vereinen finanziell bringt, beeinflusst die Motivation — und damit die Quoten — mindestens ebenso stark.
Prämienstruktur: Was jede Runde finanziell bedeutet
Der DFB-Pokal ist nicht nur sportlich attraktiv, sondern auch finanziell. Der Gesamttopf für die Saison 2025/26 beträgt 75 Millionen Euro — ein leichter Anstieg gegenüber den 74,2 Millionen Euro des Vorjahres. Die Prämienstruktur folgt einer simplen Logik: Mit jeder Runde verdoppelt sich die Ausschüttung. Das klingt nach einem netten Bonus, doch für viele Vereine — insbesondere aus der 2. und 3. Liga — sind die Pokalprämien ein ernsthafter Haushaltsposten.
In der 1. Runde erhält jeder der 64 Teilnehmer 211.886 Euro. In der 2. Runde sind es 423.772 Euro, im Achtelfinale bereits 847.544 Euro, im Viertelfinale 1,7 Millionen Euro, und die Halbfinalisten kassieren je 3,39 Millionen Euro. Der Finalsieger erhält 4,32 Millionen Euro, der Verlierer immerhin noch 2,88 Millionen Euro. Ein Verein, der den Pokal gewinnt, hat über alle Runden hinweg rund 10,9 Millionen Euro eingenommen.
Weniger bekannt ist der sogenannte Verteilungsschlüssel: 6,2 Millionen Euro aus dem Gesamttopf von 75 Millionen Euro fließen an Vereine, die gar nicht am Wettbewerb teilnehmen. Damit beteiligt der DFB auch jene Klubs am Erlös, die sich nicht für die Hauptrunde qualifiziert haben — ein Solidaritätsmechanismus, der die Verbindung zwischen Profi- und Amateurfußball stärken soll.
DFB-Vizepräsident Peter Frymuth formulierte es so: Die partnerschaftliche Abstimmung zwischen DFB und DFL zeige die Einheit zwischen Profis und Amateuren und drücke die Attraktivität des DFB-Pokals als Wettbewerb aus.
Für die Quotenbildung ist die Prämienstruktur indirekt relevant. Je weiter ein Verein im Wettbewerb kommt, desto höher die finanzielle Motivation — und desto unwahrscheinlicher wird ein taktisches Schonen von Leistungsträgern. Spätestens ab dem Viertelfinale spielt jeder Trainer seine beste Elf, weil neben dem sportlichen Prestige auch ein Millionenbetrag auf dem Spiel steht. Das wiederum macht die Quoten in den späten Runden aussagekräftiger als in der 1. Runde, wo ein Bundesligist schon mal mit einer B-Elf antritt.
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